ÜBER
LÄUSE

DIE KOPFLAUS

WIE SEHEN KOPFLÄUSE AUS?

Die Kopflaus ist ein kleines, blutsaugendes Insekt. Sie kann ausgewachsen eine Größe von 3 Millimeter erreichen, besitzt zwei pigmentierte Augen und – wie alle Insekten – sechs Beine, mit denen sie hervorragend zwischen den Kopfhaaren klettern kann. Der menschliche Kopf ist der natürliche Lebensraum der Kopflaus. Hier findet sie ein optimales Klima und reichlich Nahrung.

WIE VERBREITEN SICH KOPFLÄUSE?

Kopfläuse sind weltweit verbreitet. Kinder sind meist häufiger betroffen als Erwachsene. Im Kindesalter ist Kopflausbefall die häufigste parasitäre Infektion in Deutschland mit jährlich ca. 600 bis 1.000 Neuerkrankungen pro 10.000 Kinder. Eine Ansteckung erfolgt durch direkten Kopfkontakt – wie etwa beim Spielen oder zunehmend auch bei Gruppen-Selfies, wenn die Köpfe eng aneinandergedrückt werden.

WIE LEBEN KOPFLÄUSE?

Kopfläuse sind Parasiten. Sie leben nur auf dem menschlichen Kopf und müssen alle zwei bis vier Stunden Blut saugen, um zu überleben. Weibliche Kopfläuse werden zwischen 20 und 30 Tage alt und produzieren im Laufe ihres Lebens 150 bis 300 Eier. Für die Ablage der Nissen bevorzugt die Kopflaus eine Umgebung mit konstanten Temperaturen zwischen 34°C und 36°C und hoher Luftfeuchtigkeit.

HIER KOMMT DIE LAUS

Wie sehen Kopfläuse aus? Warum muss man sich am Kopf kratzen? Wie erfolgt eine Ansteckung? Und wie erkennt man Lausbefall? Erfahren Sie alles über die lästigen, kleinen Blutsauger – und wie man sie wieder loswird.

WIE MAN KOPFLÄUSE ERKENNT

WAS SIND DIE SYMPTOME?

Typisch für einen Befall mit Kopfläusen ist ein hartnäckiger, quälender Juckreiz, der durch das Blutsaugen der Kopfläuse verursacht wird. Betroffene müssen sich häufig und intensiv am Kopf kratzen. Die aufgekratzten, blutenden Bissstellen können sich infizieren und Ausschläge (“Läuse-Ekzem”) verursachen.

KOPFLAUS-CHECK

An Stellen wie hinter dem Ohr, an den Schläfen oder im Nacken, kleben Kopfläuse ihre Eier bevorzugt. Denn hier sind die Temperaturen konstant und die Luftfeuchtigkeit hoch. Mit einem speziellen Nissenkamm, der in Apotheken erhältlich ist, können Sie den Läuse-Check machen und Läuseeier identifizieren.

KOPFLÄUSE – UND JETZT?

Herkömmliche Therapien bei Lausbefall dauern in der Regel mehrere Tage bis zu drei Wochen. Bye Bye Läuse bietet eine schnelle, chemiefreie und klinisch erprobte Behandlung gegen Läuse aus einer Kombination mit AirAllé Heißluft-Technologie und einem chemiefreien Pflegeprodukt auf Basis von Pflanzenextrakten.

MÄRCHEN, MYTHEN, & CO.

Läuse sind die Folge von mangelnder Hygiene

Falsch! Mit Läuse kann sich jeder anstecken. Die lästigen, kleinen Blutsauger fühlen sich sowohl auf gewaschenen als auch auf ungewaschenem Haar wohl. Tatsächlich lieben sie sogar frisch gewaschenes Haar.

Läuse springen von Kopf zu Kopf

Falsch! Viele Menschen verwechseln Kopfläuse mit Kleiderläusen (“Flöhe”). Kopfläuse können nur krabbeln und sehr gut von Haar zu Haar klettern – aber sie können nicht springen. Eine Ansteckung erfolgt meistens über engen Kopfkontakt.

Läuse holt man sich über Textilien

Falsch! Tatsächlich sind Ansteckungen über Textilien sehr selten. Die meisten Menschen stecken sich über direkten Kopfkontakt an. Läuse benötigen alle zwei bis drei Stunden frisches Blut – auf Textilien überleben sie max. drei Tage.

Läuse bekommt man von Haustieren

Falsch! Die Kopflaus ist nur auf den Menschen als Wirt spezialisiert. Hund, Katze, Kaninchen und Meerschweinchen sind frei von der Kopflaus. Ein Mensch kann sich auch nicht mit den Läusen seiner Haustiere anstecken.